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Fuck Komfortzone - Führung muss ungemütlich radikal sein
2026-02-16 14:50

Fuck Komfortzone - Führung muss ungemütlich radikal sein

What if? Mutausbruch - Vom Mut zur Veränderung Simone Gerwers
  1. Die Frage der Wahrheit: Bin ich bereit, die unangenehme Wahrheit auszusprechen, auch wenn es Harmonie zerstört?

Radikale Führung erfordert radikale Offenheit. Zu bequeme Führung (Ruinous Empathy) vermeidet harte Gespräche, um Gefühle zu schonen, schadet dem Einzelnen aber langfristig, da er sich nicht weiterentwickeln kann. Unbequeme Führung ist direkt, aber empathisch.

2. Die Frage der Verantwortung: Führe ich noch, oder verwalte ich nur den bequemen Status Quo?

Wer Führungspositionen nur verwaltet, macht es sich bequem. Wahre Führung bedeutet, schwierige Entscheidungen zu treffen, Fehler einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen, auch wenn dies unpopulär ist. Sie fordert das Festhalten an Standards, selbst wenn es Widerstand gibt.

3. Die Frage der Klarheit: Erzeuge ich durch Konsequenz Sicherheit oder durch Unklarheit Chaos?

Fehlende Disziplin der Führungskraft führt zu Unsicherheit und Vertrauensverlust im Team. Radikale Führung ist unbequem, weil sie Disziplin erfordert, Entscheidungen nicht ständig neu zu verhandeln und Vereinbarungen konsequent einzuhalten.

4. Die Frage der "Fremdoptimierung": Arbeite ich für mein Ego oder für den Erfolg des Teams?

Führung bedeutet, die Zusammenarbeit so zu organisieren, dass Mitarbeitende ihr Potenzial entfalten können – auch wenn dies bedeutet, unbequeme Veränderungen anzustoßen. Radikale Führungskräfte sind "raumöffnend" statt "raumfüllend".

5. Die Frage der Selbstreflexion: Bin ich bereit, mich selbst durch Feedback unbequem machen zu lassen?

Radikale Führung beginnt bei sich selbst. Führende müssen Feedback einfordern, auch wenn es awekward ist. Sie müssen Unsicherheit tolerieren und Emotionen steuern können, um besser zu werden.

  1. Komfort ist der Untergang jeder Veränderung

Harte Wahrheit: Die meisten Menschen wollen sich gar nicht verändern. Sie wollen, dass sich alles um sie herum verändert, während sie selbst bequem bleiben.
• Führung, die nur Harmonie schafft, führt Teams in die Stagnation.
• Psychologische Sicherheit bedeutet nicht „immer nett sein“, sondern „Wahrheiten aussprechen, die unbequem sind“.
• Veränderung passiert nur, wenn Widerstand da ist. Wenn alles glatt läuft, ist es keine echte Transformation.
Reflexionsfrage: Wann hast du zuletzt eine Entscheidung getroffen, die wirklich unbequem für dich war?

Radikale Führung

2. Führung muss Friktion erzeugen – nicht vermeiden

Harte Wahrheit: Führungskräfte haben die falsche Vorstellung von guter Führung. Sie denken, ihr Job sei es, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Tatsächlich müssen sie bewusst neue Herausforderungen setzen.

• Menschen wachsen nicht, wenn alles leicht ist – sie wachsen, wenn sie gezwungen sind, neue Wege zu finden.

• Ohne Friktion kein Fortschritt: Große Ideen entstehen aus Reibung, nicht aus Konsens.

• Führung bedeutet auch, unbequeme Wahrheiten zu sagen – auch auf die Gefahr hin, nicht gemocht zu werden.

Beispiel: Unternehmen, die Scheitern systematisch als Lernprozess nutzen, haben nachweislich höhere Innovationsraten. Das liegt daran, dass sie Reibung als Motor nutzen, anstatt sie zu vermeiden.

Mein Fazit: Radikale Führung ist unbequem, weil sie Klarheit über Trostfloskeln stellt. Sie ist der Prozess, unbequeme Dinge abzulegen, um dranzubleiben, auch wenn es anstrengend ist. Und jetzt bist Du dran!

Consultant - Speaker & Moderatorin - Autorin - Podcaster. Initiatorin der Mutausbrüche
Simone Gerwers ist Sparringspartnerin für Führung & Management im Wandel. Die Diplomwirtschaftswissenschaftlerin wirbt für mehr Mut in Wirtschaft und Gesellschaft und im Leben. Sie stiftet an Erfolg und Leistung neu zu denken.

Get in Touch @simone_gerwers

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